Charité
Gebäudeleitsystem

Mit dem kern­sa­nier­ten, voll­stän­dig mo­der­ni­sier­ten Bet­ten­hoch­haus der Cha­rité und dem Bau ei­nes neu­en Ge­bäu­des für Ope­ra­ti­ons und In­ten­siv- und Ret­tungs­me­di­zin, wur­de die Er­wei­te­rung des Ge­bäu­de­leit­sys­tems er­for­der­lich. Mo­ni­teurs wur­de zu­nächst für die Er­ar­bei­tung ei­ner Ana­ly­se be­auf­tragt. Da­nach folg­ten die Fas­sa­den­mar­kie­rung des neu­en Ge­bäu­des der Ret­tungs­me­di­zin, die Ent­wick­lung ei­ner kom­plet­ten, neu­en Pik­to­gramm­fa­mi­lie, die We­ge­füh­rung im Ein­gangs­foy­er und den Auf­zugs­vor­räu­men der 21 Eta­gen des Bet­ten­hoch­hau­ses in­klu­si­ve groß­flä­chi­ger Wand­ap­pli­kaio­nen im Foy­er und War­te­be­reich.

Cha­rité

Ge­bäu­de­leit­sys­tem

Ber­lin 2016/​17

Auf­trag­ge­ber

Cha­rité – Uni­ver­si­täts­me­di­zin Ber­lin

Pro­gram­mie­rung di­gi­ta­les Si­gna­ge

BLIT­ZEN

Fo­tos

Ste­fan Schil­ling

Der Haupt­ein­gang zur Ret­tungs­stel­le ist auf­fäl­lig mar­kiert und von Wei­tem er­kenn­bar, da er et­was un­schein­bar ist im Ge­gen­satz zum Zu­gang, wenn man mit dem Ret­tungs­wa­gen ge­bracht wird.

Groß­flä­chi­ge Wand­ap­pli­ka­tio­nen mit ge­lern­ten Pik­to­gram­men hel­fen den Pa­ti­en­ten oder Be­su­chern schnell bei der ers­ten Ori­en­tie­rung – ob beim Be­tre­ten des Foy­ers oder im War­te­be­reich der Cha­rité.

Die groß­zü­gi­ge, di­gi­ta­le Ge­bäu­de­über­sicht kann so­fort jede Ver­än­de­rung im Ge­bäu­de ab­bil­den, d.h. ist im­mer ak­tu­ell. Durch die drei­di­men­sio­na­le Dar­stel­lung schafft sie für die Be­su­cher und Pa­ti­en­ten, zu­sätz­lich zu den Rich­tungs­wei­sern, ei­nen räum­li­che Ori­en­tie­rung.

Für die Cha­rité wur­de ei­gens eine kom­plet­te Pik­to­gramm­fa­mi­lie ent­wi­ckelt, mit me­di­zi­ni­schen bzw. den Kran­ken­haus­be­trieb be­tref­fen­den Pik­to­gram­men und Ser­vice-Pik­to­gram­men.

Die Ebe­nen wur­den vom Ar­chi­tek­ten farb­lich co­diert. Als ver­bin­den­des Ele­men­te hat Mo­ni­teurs pla­ka­ti­ve Ebe­nen­zah­len für die Auf­zugs­vor­räu­me ent­wi­ckelt, die nicht nur die ara­bi­sche Zahl ent­hal­ten son­dern auch Punk­te, die ei­ner­seits die Ge­samt­ebe­nen­zahl ab­bil­den und an­de­rer­seits, als far­big aus­ge­füllt, die Ebe­ne in der sich der Pa­ti­ent oder Be­su­cher be­fin­det.