AGBs der Mo­ni­teurs GmbH

1 Ur­he­ber­recht und Nut­zungs­rech­te

1.1 Je­der Mo­ni­teurs er­teil­te Auf­trag ist ein Ur­he­ber­werk­ver­trag, der auf die Ein­räu­mung von Nut­zungs­rech­ten an den Werkleis­tun­gen ge­rich­tet ist.

1.2 Alle Ent­wür­fe und Rein­zeich­nun­gen un­ter­lie­gen dem Ur­he­ber­rechts­ge­setz. Die Be­stim­mun­gen des Ur­he­ber­rechts­ge­set­zes gel­ten auch dann zwi­schen den Par­tei­en, wenn die er­for­der­li­chen Schutz­vor­aus­set­zun­gen im Ein­zel­fall nicht ge­ge­ben sein soll­ten. Da­mit ste­hen Mo­ni­teurs ins­be­son­de­re die ur­he­ber­recht­li­chen An­sprü­che aus §§ 97 ff. Ur­he­ber­rechts­ge­setz zu.

1.3 Die Ent­wür­fe und Rein­zeich­nun­gen dür­fen ohne aus­drück­li­che Ein­wil­li­gung von Mo­ni­teurs we­der im Ori­gi­nal noch bei der Re­pro­duk­ti­on ver­än­dert wer­den. Jede Nach­ah­mung – auch von Tei­len – ist un­zu­läs­sig. Ein Ver­stoß ge­gen die­se Be­stim­mung be­rech­tigt Mo­ni­teurs, eine Ver­trags­stra­fe in Höhe der dop­pel­ten ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung zu ver­lan­gen. Ist eine Ver­gü­tung nicht ver­ein­bart, gilt die nach dem Ta­rif­ver­trag für De­sign-Leis­tun­gen SDSt/​AGD üb­li­che Ver­gü­tung als ver­ein­bart.

1.4 Mo­ni­teurs über­trägt dem Auf­trag­ge­ber die für den je­wei­li­gen Zweck er­for­der­li­chen Nut­zungs­rech­te. So­weit nichts an­de­res ver­ein­bart ist, wird je­weils nur das ein­fa­che Nut­zungs­recht über­tra­gen. Eine Wei­ter­ga­be der Nut­zungs­rech­te an Drit­te be­darf der vor­he­ri­gen schrift­li­chen Ver­ein­ba­rung zwi­schen Mo­ni­teurs und dem Auf­trag­ge­ber. Ohne aus­drück­li­che Ver­ein­ba­rung gilt als Zweck des Ver­tra­ges nur der vom Auf­trag­ge­ber bei Auf­trags­er­tei­lung er­kenn­bar ge­mach­te Zweck in dem ent­spre­chen­den Um­fang.

1.5 Die Nut­zungs­rech­te ge­hen erst nach voll­stän­di­ger Be­zah­lung der Ver­gü­tung durch den Auf­trag­ge­ber auf die­sen über.

1.6 Mo­ni­teurs hat das Recht, auf den Ver­viel­fäl­ti­gungs­stü­cken und in Ver­öf­fent­li­chun­gen über das Pro­dukt als Ur­he­ber ge­nannt zu wer­den. Eine Ver­let­zung des Rechts auf Na­mens­nen­nung be­rech­tigt Mo­ni­teurs zum Scha­den­er­satz. Ohne Nach­weis ei­nes Scha­dens kann Mo­ni­teurs 100% der ver­ein­bar­ten be­zie­hungs­wei­se nach dem Ta­rif­ver­trag für De­sign-Leis­tun­gen SDSt/​AGD üb­li­chen Ver­gü­tung ne­ben die­se als Scha­dens­er­satz ver­lan­gen.

1.7 Vor­schlä­ge und Wei­sun­gen des Auf­trag­ge­bers oder sei­ner Mit­ar­bei­ter und Be­auf­trag­ten ha­ben kei­nen Ein­fluss auf die Höhe der Ver­gü­tung. Sie be­grün­den kein Mit­ur­he­ber­recht.

2 Ver­gü­tung

2.1 Die Ver­gü­tung für Ent­wür­fe, Rein­zeich­nun­gen und Ein­räu­mung von Nut­zungs­rech­ten er­folgt auf der Grund­la­ge des Ta­rif­ver­tra­ges für De­sign-Leis­tun­gen SDSt/​AGD, so­fern kei­ne an­de­ren Ver­ein­ba­run­gen ge­trof­fen wur­den. Be­reits die An­fer­ti­gung von Ent­wür­fen ist kos­ten­pflich­tig, so­fern nicht aus­drück­lich et­was an­de­res ver­ein­bart ist. Die Ver­gü­tun­gen sind Net­to­be­trä­ge, die zu­züg­lich der ge­setz­li­chen Mehr­wert­steu­er zu zah­len sind.

2.2 Wer­den die Ent­wür­fe spä­ter oder in grö­ße­rem Um­fang als ur­sprüng­lich vor­ge­se­hen ge­nutzt, so ist Mo­ni­teurs be­rech­tigt, die Dif­fe­renz zwi­schen der hö­he­ren Ver­gü­tung für die tat­säch­li­che Nut­zung und der ur­sprüng­lich er­hal­te­nen Ver­gü­tung zu ver­lan­gen.

2.3 Wird eine Ver­gü­tung von Mo­ni­teurs nach Zeit­auf­wand ver­ein­bart, sind maß­geb­lich für die Ver­gü­tung des Zeit­auf­wan­des die je­weils gül­ti­gen Ver­gü­tungs­sät­ze von Mo­ni­teurs, so­weit nicht et­was Ab­wei­chen­des ver­ein­bart wur­de. Mo­ni­teurs ist be­rech­tigt, die den Ver­ein­ba­run­gen zu­grun­de lie­gen­den Ver­gü­tungs­sät­ze nach bil­li­gem Er­mes­sen (§ 315 BGB) zu än­dern oder zu er­gän­zen. Von Mo­ni­teurs er­stell­te Kos­ten­vor­an­schlä­ge oder Bud­get­pla­nun­gen sind un­ver­bind­lich.

3 Son­der­leis­tun­gen, Rei­se- und Ne­ben­kos­ten

3.1 Son­der­leis­tun­gen, wie die Um­ar­bei­tung oder Ände­rung von Rein­zeich­nun­gen oder frei­ge­ge­be­nen Tex­ten, Druck­über­wa­chung etc. wer­den nach Zeit­auf­wand ent­spre­chend dem Ta­rif­ver­trag für De­si­gn­leis­tun­gen SDSt/​AGD ge­son­dert be­rech­net.

3.2 Mo­ni­teurs ist be­rech­tigt, die zur Auf­trags­er­fül­lung not­wen­di­gen Fremd­leis­tun­gen im Na­men und für Rech­nung des Auf­trag­ge­bers zu be­stel­len. Der Auf­trag­ge­ber ver­pflich­tet sich, Mo­ni­teurs ent­spre­chen­de schrift­li­che Voll­macht zu er­tei­len.

3.3 So­weit im Ein­zel­fall Ver­trä­ge über Fremd­leis­tun­gen im Na­men und für Rech­nung von Mo­ni­teurs ab­ge­schlos­sen wer­den, ver­pflich­tet sich der Auf­trag­ge­ber, Mo­ni­teurs im In­nen­ver­hält­nis von sämt­li­chen Ver­bind­lich­kei­ten frei­zu­stel­len, die sich aus dem Ver­trags­ab­schluss er­ge­ben. Dazu ge­hört ins­be­son­de­re die Über­nah­me der Kos­ten.

3.4 Aus­la­gen für tech­ni­sche Ne­ben­kos­ten, ins­be­son­de­re für spe­zi­el­le Ma­te­ria­li­en, für die An­fer­ti­gung von Mo­del­len, Fo­tos, Zwi­schen­auf­nah­men, Re­pro­duk­tio­nen, Satz und Druck etc, sind vom Auf­trag­ge­ber zu er­stat­ten.

3.5 Rei­se­kos­ten und Spe­sen für Rei­sen, die im Zu­sam­men­hang mit dem Auf­trag zu un­ter­neh­men und mit dem Auf­trag­ge­ber ab­ge­spro­chen sind, sind vom Auf­trag­ge­ber zu er­stat­ten.

3.6 So­weit Mo­ni­teurs Diens­te und Leis­tun­gen er­bringt, die nicht aus­drück­lich Ver­trags­ge­gen­stand sind und da­her dem Auf­trag­ge­ber nicht be­rech­net wer­den, kön­nen die­se je­der­zeit und ohne Vor­an­kün­di­gung ein­ge­stellt wer­den. Ein Min­de­rungs-, Er­stat­tungs- oder Scha­dens­er­satz­an­spruch er­gibt sich dar­aus nicht.

4 Fäl­lig­keit der Ver­gü­tung, Ab­nah­me

4.1 So­weit sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt, ist die Ver­gü­tung bei Ab­lie­fe­rung des Wer­kes fäl­lig. Sie ist ohne Ab­zug zahl­bar.

4.2 Die Ab­nah­me darf nicht aus ge­stal­te­risch-künst­le­ri­schen Grün­den ver­wei­gert wer­den. Im Rah­men des Auf­trags be­steht Ge­stal­tungs­frei­heit. 4.3 Wer­den die be­stell­ten Ar­bei­ten in Tei­len ab­ge­nom­men, so ist eine ent­spre­chen­de Teil­ver­gü­tung je­weils bei Ab­nah­me des Tei­les fäl­lig. Er­streckt sich ein Auf­trag über län­ge­re Zeit oder er­for­dert er von Mo­ni­teurs hohe fi­nan­zi­el­le Vor­leis­tun­gen, sind an­ge­mes­se­ne Ab­schlags­zah­lun­gen zu leis­ten, und zwar 1/​3 der Ge­samt­ver­gü­tung bei Auf­trags­er­tei­lung, 1/​3 nach Fer­tig­stel­lung von 50% der Ar­bei­ten, 1/​3 nach Ab­lie­fe­rung.

4.4 Bei Zah­lungs­ver­zug kann Mo­ni­teurs Ver­zugs­zin­sen in Höhe von 8% über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank p.a. ver­lan­gen. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes nach­ge­wie­se­nen hö­he­ren Scha­dens bleibt da­von eben­so un­be­rührt wie die Be­rech­ti­gung des Auf­trag­ge­bers, im Ein­zel­fall eine nied­ri­ge­re Be­las­tung nach­zu­wei­sen.

4.5 Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen auf­grund hö­he­rer Ge­walt (z.B. Streik, Aus­sper­rung, be­hörd­li­che An­ord­nun­gen, all­ge­mei­ne Stö­run­gen der Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on, Roh­stoff- oder En­er­gie­man­gel) und Um­stän­de, die im Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Auf­trag­ge­bers lie­gen (z.B. nicht recht­zei­ti­ge Er­brin­gung von Mit­wir­kungs­leis­tun­gen, Ver­zö­ge­run­gen durch dem Auf­trag­ge­ber zu­zu­rech­nen­de Drit­te etc.) hat Mo­ni­teurs nicht zu ver­tre­ten und be­rech­tig­ten Mo­ni­teurs, das Er­brin­gen der be­trof­fe­nen Leis­tun­gen um die Dau­er der Be­hin­de­rung zzgl. Ei­ner an­ge­mes­se­nen An­lauf­zeit hin­aus­zu­schie­ben. Mo­ni­teurs wird dem Auf­trag­ge­ber Leis­tungs­ver­zö­ge­run­gen auf­grund hö­he­rer Ge­walt an­zei­gen.

5 Ei­gen­tums­vor­be­halt

5.1 An Ent­wür­fen und Rein­zeich­nun­gen wer­den nur Nut­zungs­rech­te ein­ge­räumt, nicht je­doch Ei­gen­tums­rech­te über­tra­gen.

5.2 Die Ori­gi­na­le sind da­her, falls nicht aus­drück­lich et­was an­de­res ver­ein­bart wur­de, un­be­schä­digt zu­rück­zu­ge­ben, so­wie sie der Auf­trag­ge­ber nicht mehr für die Aus­übung von Nut­zungs­rech­ten zwin­gend be­nö­tigt. Bei Be­schä­di­gung oder Ver­lust hat der Auf­trag­ge­ber die Kos­ten zu er­set­zen, die zur Wie­der­her­stel­lung der Ori­gi­na­le not­wen­dig sind. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes wei­ter­ge­hen­den Scha­dens bleibt un­be­rührt.

5.3 Die Ver­sen­dung der Ar­bei­ten und Vor­la­gen er­folgt auf Ge­fahr und für Rech­nung des Auf­trag­ge­bers.

6 Her­aus­ga­be von Da­ten

6.1. Mo­ni­teurs ist nicht ver­pflich­tet, Da­ten­trä­ger, Da­tei­en und Da­ten her­aus­zu­ge­ben. Wünscht der Auf­trag­ge­ber, dass der De­si­gner ihm Da­ten­trä­ger, Da­tei­en und Da­ten zur Ver­fü­gung stellt, ist dies schrift­lich zu ver­ein­ba­ren und ge­son­dert zu ver­gü­ten.

6.2. Hat der De­si­gner dem Auf­trag­ge­ber Da­ten­trä­ger, Da­tei­en und Da­ten zur Ver­fü­gung ge­stellt, dür­fen die­se nur mit Ein­wil­li­gung des De­si­gners ver­än­dert wer­den. Der In­halt von html-Da­tei­en ist von die­ser Re­ge­lung aus­drück­lich aus­ge­nom­men, nicht je­doch der Pro­gramm-Code.

6.3. Ge­fahr und Kos­ten des Trans­ports von Da­ten­trä­gern, Da­tei­en und Da­ten on­line und off­line trägt der Auf­trag­ge­ber.

6.4. Der De­si­gner haf­tet au­ßer bei Vor­satz und gro­ber Fahr­läs­sig­keit nicht für Män­gel an Da­ten­trä­gern, Da­tei­en und Da­ten. Die Haf­tung des De­si­gners ist aus­ge­schlos­sen bei Feh­lern an Da­ten­trä­gern, Da­tei­en und Da­ten, die beim Da­ten­im­port auf das Sys­tem des Auf­trag­ge­bers ent­ste­hen.

7 Kor­rek­tur, Be­leg­mus­ter und Über­wa­chung

7.2 Die Pro­duk­ti­ons­über­wa­chung durch Mo­ni­teurs er­folgt nur auf­grund be­son­de­rer Ver­ein­ba­rung. Bei Über­nah­me der Pro­duk­ti­ons­über­wa­chung ist Mo­ni­teurs be­rech­tigt, nach ei­ge­nem Er­mes­sen die not­wen­di­gen Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und ent­spre­chen­de An­wei­sun­gen zu ge­ben. Er haf­tet für Feh­ler nur bei ei­ge­nem Ver­schul­den und nur für Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit.

7.3 Mo­ni­teurs haf­tet nicht für die rich­ti­ge Dar­stel­lung vom Auf­trag­ge­ber über­las­se­ner und ver­wen­de­ten Bil­der, Re­pros und Fo­tos in ge­druck­ter Form. Soll­te der Auf­trag­ge­ber eine farb­li­che Ver­bind­lich­keit wün­schen, so sind die Bil­der zu kor­ri­gie­ren und mit ei­nem Pro­of vor Druck ab­zu­stim­men. Da­für an­fal­len­de Kos­ten trägt der Auf­trag­ge­ber.

7.4 Von al­len ver­viel­fäl­tig­ten Ar­bei­ten über­lässt der Auf­trag­ge­ber Mo­ni­teurs 10 bis 20 ein­wand­freie un­ge­fal­te­te Be­le­ge un­ent­gelt­lich. Mo­ni­teurs ist be­rech­tigt, die­se Mus­ter zum Zwe­cke der Ei­gen­wer­bung zu ver­wen­den.

8 Haf­tung

8.1. Mo­ni­teurs ver­pflich­tet sich, den Auf­trag mit größt­mög­li­cher Sorg­falt aus­zu­füh­ren, ins­be­son­de­re auch ihm über­las­se­ne Vor­la­gen, Fil­me, Dis­plays, Lay­outs etc. sorg­fäl­tig zu be­han­deln.

Mo­ni­teurs haf­tet nur für Schä­den, die sie vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führt hat. Das gilt auch für Schä­den, die aus ei­ner po­si­ti­ven Ver­trags­ver­let­zung oder ei­ner un­er­laub­ten Hand­lung re­sul­tie­ren.

Für leich­te Fahr­läs­sig­keit haf­tet Mo­ni­teurs nur bei Ver­let­zung ei­ner we­sent­li­chen Ver­trags­pflicht (Kar­di­nal­pflicht) so­wie bei Schä­den aus der Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit.

Die Haf­tung ist im Fal­le leich­ter Fahr­läs­sig­keit be­schränkt auf die Höhe des vor­her­seh­ba­ren Scha­dens, mit des­sen Ent­ste­hung ty­pi­scher­wei­se ge­rech­net wer­den muss. In je­dem Fall ist die Haf­tung be­grenzt auf 25.000 €. Ein über den Ma­te­ri­al­wert hin­aus­ge­hen­der Scha­den­er­satz ist aus­ge­schlos­sen.

8.2. Mo­ni­teurs ver­pflich­tet sich, sei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen sorg­fäl­tig aus­zu­su­chen und an­zu­lei­ten. Dar­über hin­aus haf­tet er für sei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen nicht.

8.3. So­fern Mo­ni­teurs not­wen­di­ge Fremd­leis­tun­gen in Auf­trag gibt, sind die je­wei­li­gen Auf­trag­neh­mer kei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen von Mo­ni­teurs. Sie haf­tet nur für ei­ge­nes Ver­schul­den und nur für Vor­satz und gro­be Fahr­läs­sig­keit.

Eine Haf­tung von Mo­ni­teurs für die Leis­tun­gen und Ar­beits­er­geb­nis­se der be­auf­trag­ten Leis­tungs­er­brin­ger ist aus­ge­schlos­sen.

8.4. Mo­ni­teurs haf­tet nicht bei Nicht­er­fül­lung, Leis­tungs­man­gel oder Ver­zug von Wer­be­trä­gern oder sons­ti­gen Dritt­be- auf­trag­ten, die nicht sei­ne Er­fül­lungs­ge­hil­fen sind.

8.5.  Mit der Ge­neh­mi­gung von Ent­wür­fen oder Rein­zeich­nun­gen durch den Auf­trag­ge­ber über­nimmt die­ser die Ver­ant­wor­tung für die Rich­tig­keit von Text und Bild.

8.6. Für die vom Auf­trag­ge­ber frei­ge­ge­be­nen Ent­wür­fe, Tex­te und Rein­zeich­nun­gen ent­fällt jede Haf­tung von Mo­ni­teurs. Nach der Druck­frei­ga­be durch den Auf­trag­ge­ber ist Mo­ni­teurs von je­der Ver­ant­wor­tung für die Rich­tig­keit der vor­ge­leg­ten Un­ter­la­gen be­freit.

8.7. Für die wett­be­werbs- und wa­ren­zei­chen­recht­li­che Zu­läs­sig­keit und Ein­tra­gungs­fä­hig­keit der Ar­bei­ten haf­tet Mo­ni­teurs nicht.

8.8.  Eine Haf­tung für die wett­be­werbs­recht­li­che Un­be­denk­lich­keit ei­ner Wer­bung kann nicht über­nom­men wer­den, ins­be­son­de­re ist Mo­ni­teurs nicht ver­pflich­tet je­den Ent­wurf vor­her ju­ris­tisch über­prü­fen zu las­sen.

8.9. Für die Ein­tra­gungs- und Schütz­fä­hig­keit von Ent­wür­fen wird die Ge­währ sei­tens Mo­ni­teurs nur nach Ver­ein­ba­run über­nom­men.

8.10. Be­an­stan­dun­gen gleich wel­cher Art sind in­ner­halb von 7 Ta­gen nach Ab­lie­fe­rung des Werks schrift­lich beim De­si­gner gel­tend zu ma­chen. Da­nach gilt das Werk als man­gel­frei an­ge­nom­men.

8.11. Die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen gel­ten auch für die Er­fül­lungs- und Ver­rich­tungs­ge­hil­fen von Mo­ni­teurs.

9 Ge­stal­tungs­frei­heit und Vor­la­gen

9.1 Im Rah­men des Auf­tra­ges be­steht Ge­stal­tungs­frei­heit. Re­kla­ma­tio­nen hin­sicht­lich der künst­le­ri­schen Ge­stal­tung sind aus­ge­schlos­sen. Wünscht der Auf­trag­ge­ber wäh­rend oder nach der Pro­duk­ti­on Ände­run­gen, so hat er die Mehr­kos­ten zu tra­gen. Mo­ni­teurs be­hält den Ver­gü­tungs­an­spruch für be­reits be­gon­ne­ne Ar­bei­ten.

9.2 Ver­zö­gert sich die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges aus Grün­den, die der Auf­trag­ge­ber zu ver­tre­ten hat, so kann Mo­ni­teurs eine an­ge­mes­se­ne Er­hö­hung der Ver­gü­tung ver­lan­gen. Bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit kann er auch Scha­den­er­satz­an­sprü­che gel­tend ma­chen. Die Gel­tend­ma­chung ei­nes wei­ter­ge­hen­den Ver­zugs­scha­dens bleibt da­von un­be­rührt.

9.3 Der Auf­trag­ge­ber ver­si­chert, dass er zur Ver­wen­dung al­ler Mo­ni­teurs über­ge­be­nen Vor­la­gen be­rech­tigt ist und dass die­se Vor­la­gen von Rech­ten Drit­ter frei sind. Soll­te er ent­ge­gen die­ser Ver­si­che­rung nicht zur Ver­wen­dung be­rech­tigt oder soll­ten die Vor­la­gen nicht frei von Rech­ten Drit­ter sein, stellt der Auf­trag­ge­ber Mo­ni­teurs im In­nen­ver­hält­nis von al­len Er­satz­an­sprü­chen Drit­ter frei.

10 Sons­ti­ges

10.1. Die Ab­tre­tung von For­de­run­gen ist nur mit vor­he­ri­ger schrift­li­cher Zu­stim­mung der an­de­ren Ver­trags­par­tei zu­läs­sig. Die Zu­stim­mung darf nicht un­bil­lig ver­wei­gert wer­den. Die Re­ge­lung des § 354a HGB bleibt hier­von un­be­rührt.

10.2. Ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht kann nur we­gen Ge­gen­an­sprü­chen aus dem je­wei­li­gen Ver­trags­ver­hält­nis gel­tend ge­macht wer­den.

10.3 Es wird ver­ein­bart, dass Auf­rech­nun­gen nur mit recht­kräf­tig fest­ge­stell­ten oder un­be­strit­te­nen For­de­run­gen er­fol­gen dür­fen.

10.4. Mo­ni­teurs darf den Auf­trag­ge­ber auf ih­rer Web-Site oder in an­de­ren Me­di­en als Re­fe­renz­kun­den nen­nen. Fer­ner darf Mo­ni­teurs die er­brach­ten Leis­tun­gen zu De­mons­tra­ti­ons­zwe­cken öf­fent­lich wie­der­ge­ben oder auf sie hin­wei­sen, es sei denn, der Auf­trag­ge­ber kann ein ent­ge­gen­ste­hen­des, be­rech­tig­tes In­ter­es­se nach­wei­sen.

11 Schluss­be­stim­mun­gen

11.1 Er­fül­lungs­ort ist der Sitz von Mo­ni­teurs, so­fern sich aus der Auf­trags­be­stä­ti­gung nichts an­de­res er­gibt.

11.2 Die Par­tei­en wer­den für den Fall die un­gül­ti­ge Be­stim­mung durch eine wirk­sa­me Be­stim­mung er­set­zen, die dem wirt­schaft­li­chen Zweck der un­gül­ti­gen Be­stim­mung mög­lichst nahe kommt. Ent­spre­chen­des gilt für et­wai­ge Lü­cken der Ver­ein­ba­rung.

11.3 Alle Ände­run­gen und Er­gän­zun­gen ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­run­gen müs­sen zum Nach­weis schrift­lich nie­der­ge­legt wer­den. Kün­di­gun­gen ha­ben schrift­li­che zu er­fol­gen. Mel­dun­gen, die schrift­lich zu er­fol­gen ha­ben, kön­nen auch per E-Mail er­fol­gen.

11.4 All­ge­mei­ne Ge­schäfts­be­din­gun­gen des Auf­trag­ge­bers wer­den nicht Ver­trags­be­stand­teil.

11.5 Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land un­ter Aus­schluss des In­ter­na­tio­na­len Pri­vat­rechts und des UN-Kauf­rechts.

11.6 Aus­schließ­li­cher Ge­richts­stand für alle Rechts­strei­tig­kei­ten aus oder im Zu­sam­men­hang mit die­sem Ver­trag ist der Sitz von Mo­ni­teurs.

Für den Fall, dass der Auf­trag­ge­ber kei­nen all­ge­mei­nen Ge­richts­stand in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land hat oder sei­nen Sitz oder ge­wöhn­li­chen Auf­ent­halt nach Ver­trags­ab­schluss ins Aus­land ver­legt, wird der Sitz von Mo­ni­teurs als Ge­richts­stand ver­ein­bart.